Burton Step On im Familien-Ski-Alltag
Burton Step On im Familien-Ski-Alltag – meine Erfahrungen als Snowboarder und Vater
Ich stehe seit vielen Jahren auf dem Snowboard und habe über lange Zeit auch als Snowboardlehrer gearbeitet. Entsprechend gefestigt waren meine Meinungen – vor allem, wenn es um Bindungen geht. Für mich war immer klar: Nichts geht über klassische Straps. Nur sie könnten den nötigen Halt, die direkte Kraftübertragung und die Kontrolle bieten, die ich von einer Snowboardbindung erwarte.
Das An- und Abschnallen war für mich als erfahrener Rider auch nie wirklich ein Thema. Ziehwege, flache Passagen oder kurze Schiebestücke habe ich problemlos gemeistert. Lediglich bei wiederholten Liftfahrten oder beim Fahren mit Freunden auf Ski wurde das zeitintensivere Anschnallen hin und wieder etwas nervig – aber nie ein echter Dealbreaker.
Das änderte sich schlagartig, als wir unsere Kinder das erste Mal auf Ski und Snowboard gestellt haben.
Wenn Snowboarden plötzlich nicht mehr selbstbestimmt ist
Mit Kindern auf der Piste bekommt das Thema An- und Abschnallen eine völlig neue Dimension. Auf einmal schnallt man nicht mehr nur nach der Liftfahrt an, sondern:
auf den kürzesten Ziehwegen
nach jedem Liftausstieg, nachdem zuerst die Kids versorgt wurden
auf flachen Passagen, wo man die Kinder ziehen oder anschieben muss
in unzähligen kleinen Momenten, die den Flow komplett bremsen
Ich habe mich dabei immer öfter ertappt, wie ich mir wünschte, einfach wie Skifahrer in die Bindung einzuklicken – flexibel zu sein, sofort losfahren zu können und mich voll auf die Kids zu konzentrieren.
Mit dem Burton Step On System sollte genau dieser Wunsch in Erfüllung gehen.
Aber die große Frage war:
- Kann eine Step-On-Bindung wirklich genug Halt bieten?
- Überträgt sie die Kraft sauber – auch bei sportlicher Fahrweise?
- Und hält sie auch bei härteren Runs?
Um das herauszufinden, habe ich die Burton Step On Bindung inklusive Boots im ganz normalen Ski-Alltag mit unseren Kindern getestet.