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SundayVibes - Murphys Gesetz

Vor gut zwei Wochen waren wir auf der Hochzeit von Freunden und haben ein paar wirklich schöne Tage am Starnberger See verbracht. Kurz darauf sollte es für uns ein paar Tage nach Mallorca gehen, um dem vorhergesagten, miesen Wetter in Berlin zu entfliehen.

Am Tag der Rückfahrt habe ich vormittags noch mit den Kids am See gespielt, bevor wir dann gegen Mittag in Richtung meiner Eltern aufgebrochen sind. Auf Höhe München habe ich zufällig an meinen Hals gefasst und dachte nur ‚Autsch‘ das fühlt sich nicht normal an. Nachdem ich anfänglich noch die Hoffnung hatte mich nur verlegen oder gezerrt zu haben, wurde schnell klar dass es die Lymphknoten sind, die gefühlt von Stunde zu Stunde größer wurden. Bei meinen Eltern angekommen hatte ich dann auch die Gewissheit, denn das Fieberthermometer stieg auf 39,6 Grad, was nicht für eine Verspannung spricht. OMG, sollte mich eine Männergrippe erwischt haben? Getreu dem Motto Schlaf ist die beste Medizin, war ich der Annahme das es mir den nächsten Tag schon besser gehen würde, doch weit gefehlt. Da Jessi aus beruflichen Gründen noch am Samstag nach Berlin weitergefahren ist, habe ich mich am Sonntag, mit letzter Kraft, auf den Heimweg gemacht, denn ich war einfach mal so richtig schlapp.

Dort angekommen offenbarte mir Jessi dass sie ebenfalls geschwollene Lymphknoten hat und sich total abgeschlagen fühlt. Jackpot, beide Eltern krank und die Kids wohl auf, sicher eine Situation deren Tragik nur Eltern wirklich nachvollziehen können.

Am Montag haben wir uns dann, nachdem die Kids in der Kita waren, gemeinsam zum Arzt geschleppt, der uns eine fette Angina diagnostizierte und gleich mal auf Antibiotika einstellte. Kaum zu Hause angekommen, hat uns ein Anruf aus der Kita erreicht, Constantin wäre recht abgeschlafft und hätte leichte Temperatur. Also nichts mit ausruhen, sondern ab zur Kita, den Kleinen geschnappt und sicherheitshalber, da unsere Diagnose im Hinterkopf, zum Kinderarzt. Der konnte neben dem Fieber allerdings keine anderen Symptome feststellen, weshalb wir nicht wirklich schlauer, für den Moment aber erleichtert nach Hause sind.

Unser Kleiner hatte sich relativ schnell wieder stabilisiert, allerdings ging es uns Eltern wirklich mies. Vor diesem Hintergrund mussten wir dann auch von unserem Kurztrip nach Mallorca absehen und haben kurzerhand die Sonnenliege gegen das Krankenbett getauscht.

Ok, mit den Kids wäre die Zeit auf der Sonnenliege ohnehin überschaubar gewesen, aber so schnell kann es gehen und die eigentlichen Pläne lösen sich in Luft auf.

Solche Momente führen mir immer vor Augen das Gesundheit einfach das höchste Gut ist und man wirklich auf sich und seinen Körper achten muss, denn gerade im Leben mit kleinen Kindern stellt man sich selbst des Öfteren hinten an.

In diesem Sinne, denkt an Euch.

Thomy