Mehr Sicherheit für Kinder: So macht Apple iPhone und iPad fit für Familien
Ich war im Apple Office Berlin und durfte die neuen Funktionen für Familien und Kinder schon vorab kennenlernen. Mein Eindruck: Apple liefert keine neuen Regeln – sondern endlich Werkzeuge, die Eltern den digitalen Alltag wirklich erleichtern.
Wenn Kinder größer werden, verändern sich auch unsere Fragen
Ich weiß noch genau, wie begeistert Carlotta und Constantin waren, als sie zum ersten Mal selbst ein iPad in den Händen hielten. Für sie war es eine Welt voller Möglichkeiten: kreativ werden, lernen, Fotos machen oder gemeinsam etwas recherchieren.
Für uns Eltern beginnt in diesem Moment allerdings ein ganz anderer Gedankengang. Wie viel Bildschirmzeit ist eigentlich sinnvoll? Welche Apps dürfen genutzt werden? Mit wem schreiben die Kinder? Und wie schaffen wir es, sie sicher durch eine digitale Welt zu begleiten, die sich gefühlt täglich verändert?
Genau um diese Fragen drehte sich mein Besuch im Apple Office Berlin. Gemeinsam mit Alu von Grosseköpfe und Sara von Echte Mamas hatte ich die Gelegenheit, die neuen Familien- und Kindersicherheitsfunktionen kennenzulernen, die Apple im Herbst mit den neuen Versionen von iOS, iPadOS, macOS und weiteren Betriebssystemen veröffentlichen wird.
Was mir dabei besonders gefallen hat: Es ging nicht darum, Kindern möglichst viele Grenzen zu setzen. Vielmehr stand die Frage im Mittelpunkt, wie Technik Eltern unterstützen kann, Kinder sicher und altersgerecht an digitale Medien heranzuführen.
Und genau dieser Perspektivwechsel zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Neuerungen.
Sicherheit beginnt nicht mit Verboten
Während der Präsentation wurde schnell deutlich, dass die neuen Funktionen nicht einfach aus einer Produktidee heraus entstanden sind. Apple hat sie gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelt – unter anderem mit der Technischen Universität München, dem TUM Think Tank, der Universität Zürich und der Harvard University.
Die zugrunde liegende Forschungsarbeit Frontiers in Digital Child Safety beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder sicher in digitalen Räumen unterwegs sein können, ohne ihnen die Möglichkeit zu nehmen, digitale Kompetenzen zu entwickeln.
Eine Erkenntnis zieht sich dabei durch die gesamte Studie: Kinder profitieren am meisten, wenn Eltern sie begleiten, statt sie ausschließlich zu kontrollieren. Genau diesen Ansatz spiegeln auch die neuen Funktionen wider.