Thule Connected Car Seats: Wenn der Kindersitz endlich mitdenkt
Mehr Sicherheit beginnt nicht erst beim Crash
Als Eltern kennen wir das: Kind ins Auto, schnell den Gurt schließen, noch die Wickeltasche verstauen und dann möglichst pünktlich los. Genau in diesem Alltagsstress passieren die kleinen Fehler, die im Ernstfall große Auswirkungen haben können.
Thule geht dieses Problem jetzt mit einer spannenden Neuheit an. Statt sich ausschließlich auf die Sicherheit bei einem Unfall zu konzentrieren, sollen die neuen Connected Car Seats bereits im Alltag dafür sorgen, dass der Kindersitz jedes Mal korrekt genutzt wird. Ein Ansatz, den ich persönlich ziemlich sinnvoll finde. Denn der beste Kindersitz bringt wenig, wenn er nicht richtig installiert oder das Kind nicht korrekt angeschnallt ist.
Das eigentliche Problem: Fehler beim Einbau
Die Zahlen sind erstaunlich: Laut Thule wird fast jeder zweite Kindersitz falsch eingebaut. Hinzu kommt, dass bei rund 30 Prozent der Babys und sogar 40 Prozent der Kleinkinder die Gurte nicht ausreichend straff angelegt sind. Beides kann die Schutzwirkung erheblich reduzieren.
Genau hier setzt das neue System an.
Sensoren überprüfen während der Installation unter anderem:
ob die Basis korrekt eingerastet ist,
ob der Sitz richtig montiert wurde,
und ob der Sicherheitsgurt ausreichend straff sitzt.
Anstatt rätseln zu müssen, erhalten Eltern sofort eine eindeutige Rückmeldung.
Apple CarPlay und Android Auto werden zum Sicherheitsassistenten
Besonders spannend finde ich die Integration ins digitale Ökosystem. Die neuen Connected Car Seats kommunizieren direkt mit dem Smartphone und unterstützen sowohl Apple CarPlay als auch Android Auto.